Integration - Deutschland kann das

Integration in den Arbeitsmarkt

Auf eigenen Füßen stehen

Egal, ob sie eine Ausbildung beginnen oder wieder in den alten Beruf einsteigen, eine Arbeit zu finden ist für die Integration der Flüchtlinge wichtig. Voraussetzung sind ausreichende Sprachkenntnisse und Qualifikationen.

Der syrische Flüchtling George Romanos in einer Autowerkstatt in Bobingen. Der syrische Flüchtling George Romanos hat Arbeit in einer Autowerkstatt in Bobingen gefunden. Foto: CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images

Ohne Deutschkenntnisse geht es in den meisten Berufen in Deutschland nicht. Deshalb müssen die Flüchtlinge in der Regel vor Arbeitsbeginn Sprachkurse absolvieren. Die Bundesagentur für Arbeit will Flüchtlinge schnell in passende Sprachkurse vermitteln.


Hinzu kommt, dass nicht alle Flüchtlinge über eine Ausbildung nach deutschen Standards verfügen. Im Herkunftsland erworbene Qualifikationen können anerkannt werden. Bei Bedarf gibt es Angebote zum Nachschulen.

Ausbildungsförderung ausbauen

Es gibt verschiedene Angebote, um Flüchtlinge auf eine Ausbildung vorzubereiten. Eine bisherige Altersbegrenzung von 21 Jahren für den Beginn der Ausbildung wurde aufgehoben. Außerdem können Auszubildende für die gesamte Zeit ihrer Ausbildung in Deutschland bleiben. Das gibt ihnen und den Ausbildungsbetrieben Rechtssicherheit.


Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive sollen auch leichter arbeiten können. Deshalb verzichtet die Arbeitsagentur künftig – abhängig von der regionalen Arbeitsmarktlage - für drei Jahre auf die sogenannte Vorrangprüfung. Auch die Beschäftigung als Leiharbeitnehmer ist dann in diesen Regionen zulässig.


Der Bund hat mit dem Integrationsgesetz außerdem zusätzliche, gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber geschaffen - zum Beispiel in den Aufnahmeeinrichtungen. Die Flüchtlinge können dabei schon früh die Sprache und gesellschaftliche Grundregeln lernen. Das Programm gilt nicht für Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten sowie für Menschen, die abgeschoben werden sollen. .

Willkommenslotsen beraten Firmen

Viele Unternehmen haben sich bereiterklärt, Flüchtlinge auszubilden oder einzustellen. Mit Programmen wie "Stark für Ausbildung" oder der "Allianz für Aus- und Weiterbildung" unterstützt die Bundesregierung sie dabei. Im Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" können sich Arbeitgeber informieren und über ihre Erfahrungen austauschen. Sogenannte Willkommenslotsen beraten kleine und mittlere Unternehmen, die Flüchtlinge ausbilden wollen.

Interessierte Arbeitgeber können sich hier informieren, was sie bei der Ausbildung und Einstellung von Flüchtlingen beachten müssen.

Eine Übersicht über alle Integrationsmaßnahmen, die der Bund fördert, finden Sie hier.

Montag, 6. Juni 2016

Integrationspolitik im Überblick

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