Integration - Deutschland kann das

Sprachförderung

Entscheidend für die Integration

Die wichtigste Voraussetzung für die Integration ist die Sprache. Es gibt eine Vielzahl von Sprachlern-Angeboten - vom allgemeinen Sprachkurs über Internetseiten bis hin zu Kursen für bestimmte Berufe.

Bei einem Sprachkurs mit Flüchtlingen in Frankfurt/Oder schreibt eine der ehrenamtlichen Kursleiterinnen Zahlen an die Tafel. Studentinnen der Viadrina Universität in Frankfurt/Oder unterrichten einen Deutschkurs für Flüchtlinge. Foto: Burkhard Peter

Je früher die Flüchtlinge die deutsche Sprache lernen, desto besser für die Integration. Um die Wartezeit auf einen Integrationskurs zu überbrücken, fördert die Bundesregierung sogenannte „Einstieg Deutsch“-Lernangebote. Der Verband der Volkshochschulen hat das Konzept dazu entwickelt, Bildungsträger bundesweit bieten die Einstiegskurse an. Hier lernen die Flüchtlinge Alltagssprache auf einfachem Niveau und erhalten eine erste Orientierung im Hinblick auf Werte und Gepflogenheiten.

Das Goethe-Institut bietet Flüchtlingen auf seiner Internetseite Kurse an, mit denen sie selbst Deutsch lernen und ihren Wortschatz erweitern können. Für ehrenamtliche Deutschlehrer gibt es kostenlose Weiterbildungen.

Auch die Deutsche Welle bietet eine Sonderseite mit Informationen und Deutschkursen. Wer Deutsch unterrichtet, findet auf dieser Seite Materialien zum Herunterladen.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst finanziert Deutschkurse für Flüchtlinge, die ein Studium an einer deutschen Hochschule aufnehmen oder fortsetzen wollen.

Sprache und Werte vermitteln

Die Flüchtlinge sollen möglichst frühzeitig Integrationskurse besuchen. Deshalb wurden die Teilnehmerzahlen erhöht, und die Kursträger verpflichtet, die Angebote zu veröffentlichen.
Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive können freiwillig an einem Integrationskurs teilnehmen, während das Asylverfahren noch läuft. Mit verbesserten Abläufen will die Bundesregierung aber sicherstellen, dass noch mehr Asylbewerber einen Platz erhalten.

Ein Integrationskurs besteht aus einem Sprachkurs (600 Stunden) und einem Orientierungskurs (100 Stunden). Im Orientierungskurs geht es um die deutsche Rechtsordnung, Geschichte, Kultur und Gesellschaft. Beide Kursteile enden mit einem Test.

Sprachförderung aus einem Guss

Nachdem Flüchtlinge erfolgreich einen Integrationskurs besucht haben, können sie weitere Sprachkurse besuchen. Das "Gesamtprogramm Sprache" bietet eine flexible, durchlässige und modulare Sprachförderung "aus einem Guss".

Erste Stufe ist dabei der Integrationskurs, zweite Stufe ein berufsbezogener Deutschkurs. Für bestimmte Berufe wie Erzieherinnen, Ärzte oder Pflegekräfte gibt es spezielle Sprachkurse.

Wer an den berufsorientierten Sprachkursen teilnehmen kann, entscheidet die Arbeitsagentur. Auch Auszubildende oder Migranten, die ihre Ausbildung anerkennen lassen wollen, können teilnehmen. Wer Arbeit sucht oder eine Duldung hat, kann vom Jobcenter zur Teilnahme verpflichtet werden und hat dann Vorrang vor anderen Interessenten.

Eine Übersicht über alle Integrationsmaßnahmen, die der Bund fördert, finden Sie hier.

Freitag, 20. April 2018

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Lernen Sie Menschen kennen, die bei der Integration von Flüchtlingen helfen. Lesen Sie, wie sich Flüchtlinge in unsere Gesellschaft integrieren.

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